Aktuell gibt es 45 Leerstände im Zentrum. Seit Januar 2023 werden Daten erhoben, um gezielt handeln zu können. Die traditionelle Innenstadt als Konsumzentrum hat ausgedient. Neue Strategien setzen auf Vielfalt und Nutzwert. Er blickt bisher positiv auf die Maßnahmen. Ein Pop-up-Store am Kleinflecken bietet aktuell lokalen Kunsthandwerker:innen eine sichtbare Bühne. Auch beleben Veranstaltungen und verbesserte Aufenthaltsqualität die Innenstadt. Dafür stehen ein Verfügungsfonds und die Fördermittel aus dem Projekt „Urbane Interventionen“ zur Verfügung.
Zudem hebt Markus Metzler Klimaresilienz als neuen Orientierungspunkt hervor. Ziel wird es sein, in Zukunft entsiegelte Flächen, die gegen Extremwetter schützen, zu fördern. Abschließend betont der Leerstandsmanager: "Wir müssen verstehen, welche Unterstützung Immobilieneigentümer brauchen, um zu modernisieren." Dialog und nachhaltige Stadtentwicklung sind entscheidend.
Das Förderprogramm endet 2024. Metzler wünscht sich eine Fortführung des Leerstandsmanagements, um die positive Entwicklung zu sichern.