281 Teilnehmende, eine gemeinsame Vision: Net Zero Valley Konferenz setzt starkes Zeichen für Schleswig-Holstein

Volle Holstenhallen, 281 Anmeldungen und viele Perspektiven für die industrielle Zukunft des Landes: Die zweite Net Zero Valley Konferenz Schleswig-Holstein am 3. November in Neumünster hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an einer klimaneutralen Industrie und nachhaltiger Wertschöpfung in Schleswig-Holstein ist.

Unter dem Leitgedanken eines gemeinsamen Aufbruchs kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um über Chancen, Perspektiven und die nächsten Schritte auf dem Weg zum Net Zero Valley Schleswig-Holstein zu diskutieren.

Unsere Geschäftsführerin Iris Meyer begrüßte die Gäste und erinnerte an die Entwicklung seit der ersten Konferenz im März. Mit dem Bild einer Weltraummission machte sie deutlich, dass aus der damaligen Vision inzwischen ein konkretes Vorhaben geworden ist. Im Mittelpunkt ihrer Botschaft stand der Gemeinschaftsgedanke: Die industrielle Zukunft Schleswig-Holsteins lässt sich nur gemeinsam gestalten. Ein augenzwinkerndes „Make it so!“ von Captain Jean-Luc Picard aus Star Trek durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Auch die politischen Grußworte unterstrichen die breite Unterstützung für die Initiative: Neben der Videobotschaft von Ministerpräsident Daniel Günther richtete Neumünsters Oberbürgermeister Tobias Bergmann ebenfalls eine Videogrußbotschaft an die Teilnehmenden. Umweltminister Tobias Goldschmidt begrüßte die Gäste persönlich.

Ein wichtiger Moment der Konferenz war die Übergabe der Bewerbung für das Net Zero Valley Schleswig-Holstein an Umweltminister Goldschmidt. Sie markiert einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur möglichen europäischen Zukunftsregion für klimaneutrale Industrie.

Wie sich diese Perspektive konkret mit Leben füllen lässt, zeigten die anschließenden Fachbeiträge: Steffen Volk stellte die Initiative, das Bewerbungsverfahren und die Inhalte der Bewerbung vor. Dr. Jan Diekmann, Geschäftsführer der CustomCells GmbH, beleuchtete den konkreten Nutzen eines Net Zero Valley aus Unternehmenssicht. Elke Hohmann von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier ergänzte die Perspektive um Erfahrungen und Erkenntnisse aus einer anderen Transformationsregion.

Auch die Podiumsdiskussion brachte unterschiedliche Blickwinkel zusammen. Alessandro Polito von der Europäischen Kommission, Luka Sauer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Ulrike Wielatt von der WT.SH, Kai Lass von der WFG Rendsburg-Eckernförde und Dr. Jan Diekmann diskutierten über Chancen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen eines Net Zero Valley Schleswig-Holstein. Moderiert wurde die Runde von Eva Diederich.

Fotos: Jan Konitzki

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Iris Meyer

Geschäftsführerin

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